Was ist Factoring?

Das Thema Factoring ist in der heutigen Zeit bei zahlreichen Unternehmen im Umlauf. Die Unternehmen sichern sich damit nämlich gegen Zahlungsausfälle ab, denn sie lassen ihre Außenstände durch einen Factor verwalten. So ein Factoring-Unternehmen ist dafür zuständig mindestens einen Großteil der offenen Rechnungen des Unternehmens zu zahlen. Zudem kümmern sie sich um die offenen Rechnungen der Unternehmenskunden. So gewährleistet das Factoring Unternehmen den Auftraggebern eine Planungssicherheit.

Factoring gehört zu der Methode einer Unternehmensfinanzierung, welche vor allen Dingen von den Einheimischen der Vereinigten Staaten genutzt wird. Doch auch die deutschen Unternehmen nutzen immer mehr das Factoring um ihre Liquidität zu sichern. Factoring stammt eigentlich aus dem antiken Babylonien und von den großen mittelalterlichen Handelshäusern wie Fugger. Diese waren die Ersten, die die Vorteile des Factorings erkannt und genutzt haben.

Um das Factoring besser zu verstehen, sollte man wissen, dass es zahlreiche Varianten von Factoring gibt. Einen großen Unterschied erkennt man zwischen echtem und unechtem Factoring. Beim echten Factoring übernimmt das Factoring-Unternehmen auch den Ausfall der offenen Rechnungen des Unternehmens, indem die Forderungen des Unternehmens aufgekauft werden. Beim unechten Factoring bleibt der Ausfall beim Auftraggeber des Factors.

Als Vorteil des Factoring gilt unter anderem eine wesentlich höhere Eigenkapitalqoute. Dabei müssen die Unternehmen nicht um die offenen Rechnungen der Unternehmenskunden kümmern, denn der Factor kümmert sich darum, dass die Rechnungen beglichen werden. Dabei können die Unternehmen die Vorzüge der gesicherten Liquidität genießen. Zudem kommt noch, dass diese dann ein besseres Rating bei den Banken haben.

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Ekki

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