Was sind die 7 Weltwunder?
Man spricht zwar oft von den 7 Weltwundern, aber nur wenige wissen eigentlich was die 7 Weltwunder der Antike waren. Deshalb wollen wir hier aufklären. Die Epoche Antike reichte etwa von 1200 vor Christus bzw. 800 vor Christus bis ca. 600 nach Christus. Im engeren Sinne spricht man bei der Antike von der Geschichte des archaischen und klassischen Griechenland, des Hellenismus und des Römischen Reichs. Zu den kulturellen Errungenschaften dieser Zeit zählen diese Sieben Weltwunder:
1. Die Pyramiden von Gizeh
Für viele vom Namen her bekannt sind die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Sie gehören zu den ältesten und bekanntesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit und befinden sich am westlichen Rand des Niltals nahe der Stadt Gizeh. Ihre Erbauung geht zurück auf die Jahre zwischen 2620 bis 2500 vor Christus. Die Höhe der größten Pyramide beträgt 138,75 m.
2. Der Koloss von Rhodos
Der Koloss von Rhodos war eine über 30 m hohe riesige Bronzestatue des griechischen Sonnengottes Helios. Sie wurde 292 vor Christus nach einer Bauzeit von 12 Jahren in der Inselhauptstadt Rhodos aufgestellt . Etwa 226 vor Christus stürzte die monumentale Statue infolge eines Erdbebens ein.
3. Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon
Griechischer Autoren berichten von einer aufwändigen Gartenanlage in Babylon am Euphrat. Die ersten Berichte über die hängenden Gärten der Semiramis reichen zurück auf das 2. Jahrhundert vor Christus. Nach den antiken Erzählungen befanden sich die Hängenden Gärten neben oder auf dem Palast in Babylon und bildeten ein Quadrat mit einer Seitenlänge von bis zu 120 m. Die Terrassen wurden in einer Höhe von bis zu 30 m.
4. Der Tempel der Artemis in Ephesos
Der Tempel der Artemis in Ephesos war der größte Tempelbau der in der Antike. Ephesos war Hauptstadt der römischen Provinz Asia und eine der größten Städte der Antike. Um 580 vor Christus wurde mit den Bauarbeiten des Tempels begonnen, die 120 Jahre dauern sollten. Am 21. Juli 356 vor Christus fiel der mit 106 ionischen Marmorsäulen von rund 19 m Höhe versehene Tempel einer Brandstiftung zum Opfer.
5. Das Grab des König Mausolos II. zu Halikarnassos
Das Mausoleum von Halikarnassos war das prächtige Grabmal von Maussolos dem persischen Satrapen und Kleinkönig von Karien (Kleinasien). In den Jahren 368 bis 350 vor Christus auf einer 105 m mal 244 m großen Felsterrasse auf einem Hügelhang errichtet maß das Fundament 32 m x 38,40 m. Das Bauwerk erreichte eine Höhe von insgesamt 46 m. In der Neuzeit wurden diverse Versuche unternommen, dass Mausoleum zu rekonstruieren.
6. Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria
Der Leuchtturm auf der Insel Pharos soll mit seinen 115 bis 160 Metern Höhe der erste und höchste Leuchtturm gewesen sein. Der Leuchtturm stand ursprünglich nicht auf der Liste der antiken Weltwunder. Die Stadtmauer von Babylon, zerfiel in der hellenistischen Zeit und wurede durch den Leuchtturm ersetzt.
Der Leuchtturm befand sich auf der Insel Pharos 25 Kilometer entfernt von der ägyptischen Küste. Die Fertigstellung des Leuchtturms wird um das Jahr 282 vor Christus vermutet.
7. Die Zeusstatue des Phidias von Olympia
Die Zeusstatue war eine sitzende Kolossalstatue des Zeus, des obersten olympische Gotts der griechischen Mythologie. Sie befand sich im Zeustempel von Olympia und wurde vom Bildhauer Phidias erschaffen. Die Statue hatte eine Höhe von über 12 m und wurde vermutlich um 430 vor Christus erschaffen.
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de
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