Woran erkenne ich den idealen Autoreifen?

Das Thema Autoreifen beschäftigt jeden Autofahrer irgendwann. Spätestens dann, wenn die aktuellen Reifen abgefahren sind ein neuer Satz angeschafft werden muss. Doch welcher Autoreifen eignet sich wann am besten? Und wie kann man diesen aus dem großen Angebot der Reifenhersteller herausfiltern?

Ein Autoreifen für alle Lebenslagen?

Man wird sich sehr schwer tun, einen Autoreifen zu finden, der bei jeder Lebens- und Wetterlage perfekt geeignet ist. Auch wenn es Allwetterreifen gibt, so decken diese doch nur oberflächlich die unterschiedlichen Gegebenheiten ab. Wer hingegen einen idealen Autoreifen wünscht, der sollte sich für ein Modell entscheiden, der jahreszeitlich bedingt geeignet ist.

Der ideale Autoreifen bei Nässe

Ein guter Autoreifen für Nässe hat breite und tiefe Profilrillen, die mit Hilfe der kleinen Entwässerungskanäle das Wasser zur Seite ableiten. Er kann so optimal vor Aquaplaning schützen und sorgt für einen guten Halt auf der Straße. Und das auch bei höheren Geschwindigkeiten und Wassermengen bis zu 30 Litern pro Sekunde.

Der ideale Autoreifen für den Winter

Auch der Winter mit seinen kalten Temperaturen, seinen glatten Straßen und dem Streugut verlangt nach einem optimalen Reifen. Als besonders gut ist dieser einzustufen, wenn er eine ideale Gummimischung mit Silica aufweist. Mit seinen Lamellen verzahnt er sich mit dem Matsch oder dem Schnee und sorgt so dafür, dass das Auto sicherer auf der Straße liegt. Das Profil eines guten Winterreifens ist deutlich ausgearbeiteter und grober als bei einem Sommerreifen.

Hinweis: In Deutschland besteht die Winterreifenpflicht. Wer ohne Winterreifen unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld. Sollte es zu einem Unfall kommen, so muss die Versicherung den Schaden nicht übernehmen. Viele Winterreifen Tests findet Ihr auf Reifentrends.de.

Der ideale Autoreifen für den Sommer

Ein neuer Sommerreifen muss dann angeschafft werden, wenn die Profiltiefe von 3 Millimetern unterschritten wird. Ein Markenreifen mit einem guten Grip wird mehr Freude bieten als ein Billigmodell, welches in einer deutlich kürzeren Zeit wieder ausgetauscht werden muss. Auch die “Leichtfüßigkeit” ist wichtig. Je weniger Rollwiderstand ist, umso geringer ist auch der Spritverbrauch. Dies bezieht sich allerdings nicht auf das Profil des Reifens, sondern auf dessen Breite. Auch wenn ein breiter Reifen eventuell schöner und ansprechender am Auto aussieht, so verbraucht der “optisch” schönere Reifen deutlich mehr Sprit, als die vom Hersteller empfohlene Reifenbreite.

Allgemeine Hinweise

Wer mit einer Mischbereifung unterwegs ist, sollte die Reifen mit dem besseren Profil immer auf die Hinterachse aufziehen. Generell ist aber von einer Mischbereifung abzuraten, da diese für Unsicherheiten in der Fahrweise sorgen kann. Zudem sollten Reifen nur dann selbst montiert werden, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Ist dem nicht so, muss ein Fachmann ran.

Foto: Pics-xl / shutterstock.com

Ekki

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